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Shambala ist verkauft

Partner Für Shambala II gesucht


WILLKOMMEN

AUF SHAMBALA!

Mit Korsar und Finn Dinghy bin ich aufgewachsen, habe später einige Törns auf Katamaranen und Dickschiffen gemacht, bis 97der Erwerb des eigenen Kats anstand, um seit 2000 die Winter in der Karibik zu verbringen. Keines der gebrauchten wie neuen Boote wollte mir damals (wie heute – Ausnahme Gunboat) so recht gefallen, so dass ich mich als Autodidakt mit viel technischer Erfahrung und Spass am Außergewöhnlichen daran machte, den eigenen Katamaran zu entwickeln. In der Balticat Werft fand ich mit Stefan Hüttermann einen Partner, der bereit war mein Konzept auf der Basis seiner vorhandenen Rumpfformen umzusetzen. Maschinenanlage, Mittelschwert und sonstige Sonderanfertigungen aus Edelstahl habe ich in der Betriebswerkstatt meiner Firma mit Mitarbeitern gefertigt. Für einen Prototypen hat Shambala eigentlich auf Anhieb erstaunlich gut funktioniert, obwohl natürlich im Laufe der Zeit entsprechend der Erfahrung und der Bedürfnisse des Langfahrtseglers vieles noch optimiert werden konnte. So ist der Kat heute insbesondere nach einer Neulackierung weit besser als zum Stapellauf.


Partner für neu zu bauenden 16 - 17 m Katamaran gesucht.

12 Winter haben wir auf Shambala zwischen Venezuela, Karibik, Kuba und den USA verbracht, den Sommer waren wir jeweils zu Hause, für uns eine ideale Lebensform. Doch hat sich gezeigt, dass Shambala in erster Linie während der Liegezeiten an Land altert und nicht etwa wenn sie gesegelt wird. Die meiste Arbeit hat man mit einem Boot, wenn man es für den Land Liegeplatz vorbereitet und es danach wieder zum Segeln fertig macht. Ideal wäre es also, wenn man ein Boot mit 2, eventuell sogar mit 3 Parteien besitzt und es jeweils vom Vorgänger segelfertig übernehmen kann.
Bis jetzt waren wir jeweils 5-6 Monate am Winter im Stück auf Shambala,  nur selten sind wir zwischendurch zum Skifahren nach Hause geflogen, eben weil der Aufwand des "einmottens" einfach zu groß ist. So denken wir, dass es mit Partnern auch keine Konflikte bezüglich der optimalen Zeiten geben muss. Da das neue Boot in jedem Fall ein optimaler Segler wird, kann es auch leicht und in kurzer Zeit in andere Reviere verlegt werden. So wären wir gerne in den letzten Jahren im Mittelmeer oder an der US Ostküste gesegelt und dafür halt nur 2 - 3 Monate in der Karibik. Mit Partnern, die ähnlich denken, wäre dies im Wechsel gut realisierbar gewesen, da wir gerne eine lange Strecke (z.B. Atlantiküberquerung) im Jahr segeln, 2 sind uns dagegen zu viel.
Ideal wären Partner, die wie wir zeitlich völlig flexibel sind, so dass man gemeinsam im Wechsel das Boot zu den schönsten Plätzen der Welt segelt. Denkbar wäre für uns aber auch ein Partner, der zeitlich gebunden ist (z.B. Schulferien). Für uns wäre es kein Problem, uns danach zu richten. Das Wesentliche ist, dass man sich gut versteht, dass beide Parteien kompromissbereit sind und ähnliche Vorstellungen vom optimalen Katamaran und auch dessen Pflege haben.

Leider gibt es auf dem Markt keinen Katamaran, der unseren Vorstellungen gerecht wird. Ein Kat mit Kielflossen kommt für uns keinesfalls in Frage, da wir nach der Erfahrung mit Shambala höchsten Wert auf gute Kreuzeigenschaften legen. Wir sind so häufig mit viel Spaß am Segeln Strecken  aufgekreuzt (oft z.B. von Curacao nach Grenada, von Puerto Rico nach Antigua), die alle anderen nur motoren, so dass uns Schwerter oder besser noch ein Mittelschwert unverzichtbar ist. Eine Catana kommt nicht in Frage, da sie mit ihren beiden Steuerständen nicht schlechtwettertauglich ist. Die neue Outremer ist von der Bedienbarkeit her eine Katastrophe.
Die Gunboats sind sehr schöne Katamarane, jedoch unglaublich teuer und mit ihrem ungeschützten Frontcockpit nur für gutes Wetter geeignet. Das Prinzip gefällt uns jedoch sehr gut, so bin ich dabei, auch unseren zweiten Katamaran selbst zu entwerfen, ähnlich wie eine Gunboat, jedoch mit geschütztem Frontcockpit mit Shambalas optimalem Steuerstand, jedoch direkt hinter den Mast versetzt. Auf der durchlaufenden Dachfläche über Salon und Cockpit lassen sich ca.  1500 Watt Solarpaneele anbringen, genug um den Kat für den Wassermacher und das Bordnetz energieautark zu machen. Das anstellbare Mittelschwert hat sich bestens bewährt, so dass es in optimierter Form auch beim neuen Kat zu Einsatz kommt. Der hydraulische Antrieb ist zwar ideal, war aber leider als Einzelanfertigung viel zu aufwändig und zu teuer, so dass herkömmliche Maschinen zum Einsatz kommen sollen. Shambalas Dinghylift bekommt der neue Kat selbstverständlich, es gibt nichts Besseres.
da ich noch in der Entwurfphase bin, lassen sich die Vorstellungen unseres zukünftigen Partners auch verwirklichen.
Wenn der Entwurf steht lasse ich ihn in CAD umsetzen und mir von Werften weltweit Angebote machen.
Die Wahl des Baumaterials wird von den Möglichkeiten der gewählten Werft abhängen. Anschließend wird der Entwurf durch einen professionellen Konstrukteur in Absprache mit der Werft berechnet.

Wir sind gerade 60 geworden, und beide noch sehr fit und sportlich. Die entsprechenden Ausrüstungen wie Kitesurfer, Windsurfer, Tauchequipment mit Kompressor, und in der Vorpiek ein kleines Segelboot (z.B. Laser) sollen an Bord sein.

Wir freuen uns auf Eure Nachricht und Eure Vorstellungen, vielleicht finden wir ja eine gemeinsame Basis.

Reiner und Laura